Die Kirche von Gorstuk ist noch recht jung. Kurz vor dem kheronischen Krieg gab es bereits große Unstimmigkeiten zwischen der Bevölkerung der nördlichen Zunge und ihren Artgenossen auf den kheronischen Staatsgebieten. Obgleich beide Reiche unter einem gemeinsamen Banner kämpften, gab es immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der freiheitsliebenden nördlichen Bevölkerung und der kheronischen Führung, was schlussendlich auch Artanias Vormarsch und Porius Invecitus Sieg einleitete.
Inmitten dieses Chaos erschien Gorstuk, eine einfache Zwergin, die durch ihre sanfte und friedliche Natur bekannt wurde. Sie stammte aus Osterfang – dem tiefsten Kheron – und predigte die Botschaft der Versöhnung. Vom Osten her zog sie durch die nördlichen Zunge und schaffte es Saren, Themar und Faringard auf ihre Seite zu ziehen. Doch ihre Bemühungen kamen zu spät und Artania hatte die unübersichtliche politische Lage bereits ausgenutzt und mit der geschickten Eroberung der Zunge begonnen. Ornestat, Helmfjelden Königsgrad und Ivarstett hatten die kheronische Führung satt und schlossen sich ohne großen Widerstand den Artaniern an. Blind vor Wut zogen sie gegen Kheron, im Glauben Themar, Saren und Faringard würden keinen Widerstand leisten. Doch Gorstuks Bemühungen war es geschuldet, dass die drei Städte keine Sekunde darüber nachdachten ihren kheronischen Verbündeten den Rücken zu kehren. Sie flehte die Stadträte an, kein Blut unter Brüdern und Schwestern zu vergießen und lieber zu kapitulieren, doch ihre Warnungen wurden ignoriert.
In Gorstuks Heiligtum, auf den Spuren des Nekromanten Altharion, entdeckte die Gruppe eine Sammlung von Wandbildern, die ihre Leidensgeschichte und die Eskalation des Konflikts zeigte…

Gorstuk als junge Frau:
Gorstuk wird in einer Szenerie gezeigt in der sie ihrem Vater beim Ernten hilft. Im Hintergrund üppige Weinberge und Obsthaine.
Gorstuk als Novizin:
Gorstuk wird bei Studien der Magie in einer Akademie gezeigt, wie sie gerade das verwundete Bein eines Soldaten heilt und dabei eine einsame Träne weint.
Gorstuk als Vermittlerin:
Man sieht Gorstuk zwischen zwei Fronten an einem Tisch. Die Arme ausgebreitet so als wolle sie die Gruppen auseinanderhalten. Die eine Seite trägt üppige Rüstungen und schwenken das Banner Kherons. Dem gegenüber: Eine Gruppe von Bauern in minderwertigen Rüstungen mit schlechter Bewaffnung. Sie sehen verbraucht aus und deuten auf ein versiegeltes Schriftstück auf dem Tisch. Darauf zu sehen: Das Banner Artanias.

Gorstuk als Sanitäterin:
Anhänger der nördlichen Zunge bekriegen sich gegenseitig. Auf der einen Seite schwenken Nordmänner das Banner Artanias auf der anderen Seite das von Kheron. Gorstuk befindet sich dazwischen und bindet das verwundete Bein eines Soldaten ab.
Gorstuks Verzweiflung:
Die Schlacht ist vorüber. Gorstuk kniet inmitten von Leichenbergen. Sie klagt jämmerlich und schreit vor Wut und Traurigkeit und über alledem weht das Banner Artanias.
Gorstuks Pilgerweg:
Gorstuk läuft mit Proviant bepackt durch einen Schneesturm einen Berg hinauf, sie sieht niedergeschlagen aus, fast so als wäre sie innerlich tot.
Gorstuks Versteinerung:
Gorstuk wird in Form ihrer Statue gezeigt. Die Arme weit ausgebreitet mit Blick über den Norden. Die Welt wirkt zusammengestaucht. Rechts die Städte Themars, Links der äußerste Zipfel der nördlichen Zunge. Und in der Mitte: Artania.

Gorstuk als Sanitäterin:
Anhänger der nördlichen Zunge bekriegen sich gegenseitig. Auf der einen Seite schwenken Nordmänner das Banner Artanias auf der anderen Seite das von Kheron. Gorstuk befindet sich dazwischen und bindet das verwundete Bein eines Soldaten ab.
Gorstuks Verzweiflung:
Die Schlacht ist vorüber. Gorstuk kniet inmitten von Leichenbergen. Sie klagt jämmerlich und schreit vor Wut und Traurigkeit und über alledem weht das Banner Artanias.
Gorstuks Pilgerweg:
Gorstuk läuft mit Proviant bepackt durch einen Schneesturm einen Berg hinauf, sie sieht niedergeschlagen aus, fast so als wäre sie innerlich tot.
Gorstuks Versteinerung:
Gorstuk wird in Form ihrer Statue gezeigt. Die Arme weit ausgebreitet mit Blick über den Norden. Die Welt wirkt zusammengestaucht. Rechts die Städte Themars, Links der äußerste Zipfel der nördlichen Zunge. Und in der Mitte: Artania.
Die Schlacht von Faringard besiegelte die Kapitulations Kherons. Gorstuk – die an diesem verhängnisvollen Tag als Wundärztin durch das Blut wartete, konnte den Schmerz nicht aushalten. Sie gab sich selbst die Schuld am Tod abertausender Nordlinge und zog nach Saren um ein Kloster zu gründen und Buße zu tun. Doch egal wie viele Schutzbedürftige sie aufnahm, wie viele gute Taten sie erbrachte und wie viele Leben sie nachhaltig veränderte, Gorstuk konnte sich nicht erholen. Im Alter von nur 92 Jahren, im Jahre 358 n.Erh., 18 Jahre nach Ende des Krieges, stieg sie auf den Urzog. Tage später wurde sie versteinert und mit weit ausgebreiteten Armen gefunden. Ihre Anhänger sind sich bis heute einig: Heildina – Die Schöpferin des Lebens selbst – hat Gorstuk zu sich genommen.

Gorstuks Aufstieg zur Göttin
Wie genau Gorstuk in den Status einer Göttin aufgestiegen war ist bis heute eine diskutierte Frage unter Historikern und Gelehrten. Der Überlieferung nach, war Gorstuk auf dem Gipfel des Urzog und blickte auf Faringard herab, als eine letzte Träne ihre Wangen hinablief. Diese Träne soll auch heute noch in reißenden Flüssen die nördliche Zunge durchspülen und eine friedvolle Energie in die Städte hinaustragen, die sich vor fünfzig Jahren so bitterliches Leid zufügten. Die Legende von Gorstuk, ihr Streben nach Frieden und die Entbehrungen die sie dafür auf sich nahm, spenden auch heute noch Hoffnung. Doch Sagen sind oft nicht mehr als wundersame Märchen, die sich die Menschen in Zeiten größter Not zu erzählen pflegen um der Ohnmacht zu entkommen…

Gorstuks Erscheinung im Heiligtum
In ihren einstigen Wirkstätten Themar, Saren und Faringard bildeten sich die größten Zentren ihrer Verehrung und der Berg Urzog wo ihr versteinertes Abbild über Faringard wacht, gilt als bedeutende Pilgerstätte. Die Anhänger Gorstuks sind dabei in ihrer friedlichen Botschaft vereint. Auch wenn die nördliche Zunge mittlerweile komplett unter artanischer Kontrolle steht, regt sich kein gewaltsamer Widerstand. Es soll kein Blut vergossen werden. Der Frieden, auch wenn er auf dem Rücken derer erbaut wurde, die im Krieg fielen, wird in Ehren gehalten, egal wie schwer es fällt.
Doch die Feinde des Friedens sind über die Jahre immer weiter erstarkt. Freibeuter, die eine Abspaltung von Artania anstreben, Zwietracht sähen und Gewalt über die Zunge bringen. Politische Akteure, die in der Unsicherheit eine Übernahme der Macht anstreben und eigene Interessen verfolgen. Dunkle Zeiten, in denen bloßes Vertrauen auf den Frieden, nicht ausreichen, sondern eine Verteidigung unausweichlich wird. Genau in diesen Zeiten kreuzen sich Gorstuks Wege und die der Gruppe, als eine aufstrebende Novizin mit dem Namen Farhiya zu ihnen stößt. In einer ihrer dunkelsten Stunden, in denen Gorstuks Energien vom mächtigen Nekromanten Altharion fast verdorben werden, stehen ihr Langdo, Belegar, Hisk und Farhiya zur Seite. Was lange als Legende galt, bewahrheitet sich vor ihren Augen. Gorstuks Existenz ist keine verblendete Illusion verzweifelter Pazifisten, kein Strohhalm an den man sich in Zeiten der Dunkelheit klammert, sie ist wahrhaftig. Eine Göttin, tief verwurzelt mit den Strömungen der Welt.

Gorstuks Erscheinung im Heiligtum
In ihren einstigen Wirkstätten Themar, Saren und Faringard bildeten sich die größten Zentren ihrer Verehrung und der Berg Urzog wo ihr versteinertes Abbild über Faringard wacht, gilt als bedeutende Pilgerstätte. Die Anhänger Gorstuks sind dabei in ihrer friedlichen Botschaft vereint. Auch wenn die nördliche Zunge mittlerweile komplett unter artanischer Kontrolle steht, regt sich kein gewaltsamer Widerstand. Es soll kein Blut vergossen werden. Der Frieden, auch wenn er auf dem Rücken derer erbaut wurde, die im Krieg fielen, wird in Ehren gehalten, egal wie schwer es fällt.
Doch die Feinde des Friedens sind über die Jahre immer weiter erstarkt. Freibeuter, die eine Abspaltung von Artania anstreben, Zwietracht sähen und Gewalt über die Zunge bringen. Politische Akteure, die in der Unsicherheit eine Übernahme der Macht anstreben und eigene Interessen verfolgen. Dunkle Zeiten, in denen bloßes Vertrauen auf den Frieden, nicht ausreichen, sondern eine Verteidigung unausweichlich wird. Genau in diesen Zeiten kreuzen sich Gorstuks Wege und die der Gruppe, als eine aufstrebende Novizin mit dem Namen Farhiya zu ihnen stößt. In einer ihrer dunkelsten Stunden, in denen Gorstuks Energien vom mächtigen Nekromanten Altharion fast verdorben werden, stehen ihr Langdo, Belegar, Hisk und Farhiya zur Seite. Was lange als Legende galt, bewahrheitet sich vor ihren Augen. Gorstuks Existenz ist keine verblendete Illusion verzweifelter Pazifisten, kein Strohhalm an den man sich in Zeiten der Dunkelheit klammert, sie ist wahrhaftig. Eine Göttin, tief verwurzelt mit den Strömungen der Welt.